Am 17.04.2026 brannte es nachts in der Gutenbergstraße in Ottobrunn
Um 04.08 Uhr weckte der Funkalarmempfänger die Ottobrunner Einsatzkräfte mit der Meldung „Brand auf Balkon“ auf. Als Einsatzleiter Eduard Klas sechs Minuten später vor dem Doppelhaus eintraf, hatte sich das Feuer bereits auf den Dachstuhl auegebreitet. Die Bewohner beider Doppelhaushälften hatten ihre Wohnungen verlassen und befanden sich in Betreuung durch den Rettungsdienst. Es gab keine Verletzten.
Entsprechend der Alarm- und Ausrückeordnung war zuerst der Löschzug, bestehend aus zwei Löschfahrzeugen LF 20 und LF 16/12 sowie der Drehleiter ausgerückt. Dem folgten das Großtanklöschfahrzeug TLF 24/50, ein weiteres Löschfahrzeug HLF 20/16, sowie der Einsatzleitwagen ELW. Zum Einsatzende kam noch der Gerätewagen GW hinzu, um die benutzten und verdreckten Einsatzgeräte abzuholen.
Um die Brandausbreitung zügigst zu unterbinden, bekämpfte man vom Boden mit einem C-Rohr die Flammen auf dem Balkon und an der Untersicht der Dachkonstruktion. Die Drehleiter erreichte gerade so an der Auslastungsgrenze das tief im Grundstück stehende Gebäude. Deren Besatzung löschte mit der am Korb montierten Schnellangriffshaspel den Brand im Dachbereich. Ein zweites C-Rohr kam zur Riegelstellung zum Einsatz, um die Ausbreitung auf die benachbarte Doppelhaushälfte zu verhindern.
Für die weiteren Löscharbeiten entnahmen die 36 Einsatzkräfte von allen drei Löschfahrzeugen die Steckleitern und stellten sie an beiden Gebäudehälften auf. So kamen die Atemschutztrupps auf das Dach, um die Dachziegel abzunehmen, in der Dachkonstruktion nach Glutnestern zu suchen und diese abzulöschen. Zur besseren Handhabbarkeit und zur Vermeidung von Wasserschäden tauschte man zügig das C-Rohr gegen ein D-Rohr. Währenddessen kontrollierten Einsatzkräfte unter Atemschutz beide Haushälften von innen. Dort waren weder Verrauchung noch Schäden festzustellen. Nach etwa zwei Stunden konnten die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren.
Die Ursache für den Brand und die Höhe des Schadens sind der Feuerwehr unbekannt, Ermittlungen dazu hat die Polizei aufgenommen. Gegen 07.30 Uhr kontrollierte eine Führungskraft der Feuerwehr nochmals die Brandstelle. Eingesetzt wurden die Drehleiter, 12 Steckleiterteile, 4 C-Rohre, 1 D-Rohr, 3 Lichtmaste, 10 Atemschutzgeräte, 5 Wärmebildkameras soweit etwa 220 Meter B-Schlauch, 255 Meter C-Schlauch und 20 Meter D-Schlauch.
Mit dem Einrücken im Gerätehaus um 06.23 Uhr war die Arbeit noch nicht beendet. Nun galt es, die Fahrzeuge wieder mit Schlauchmaterial zu bestücken, an den Preßluftatmern die Atemluftflaschen auszutauschen und die verdreckte Einsatzkleidung in der Kleiderkammer zu wechseln. Gegen 7 Uhr gingen die Kameraden nach Hause, um sich dann zügig zur Arbeit oder in die Schule zu begeben.

Die Meldung „Balkonbrand“ hatte sich am 17.04.26 in der Ottobrunner Gutenbergstraße bestätigt. Einsatzleiter Kommandant Eduard Klas sah bei Eintreffen an der Einsatzstelle, wie sich die Flammen auf den Dachstuhl ausbreiteten.

Nach ersten Löschmaßnahmen mit zwei C-Rohren vom Boden und aus dem Korb der Drehleiter rauchte es nur noch aus dem Dach.

Über Steckleitern stiegen Einsatzkräfte auf das Dach und begannen die Dachziegel abzuheben bei ihrer Suche nach Glutnestern.

Löschmaßnahmen erfolgten anfänglich mit einem C-Rohr, das zügig durch ein besser handzuhabendes D-Rohr ausgetauscht wurde.

Die Brandausbereitung auf die benachbarte Doppelhaushälfte konnte erfolgreich verhindert werden.

Die abgenommenen Dachziegel wurden im Korb der Drehleiter zu Boden gebracht.

Zum Abschluss löschte man vom Boden aus nochmals die freigelegten Teile des Dachstuhls ab.