Die FF Ottobrunn ist mit dem Einsatz Altenheimbrand vom 15. Mai im Finale für das Feuerwehrteam des Jahres! Abstimmen unter www.feuerwehrwelt.de Wer im online-Voting bis 13. Dezember die meisten Stimmen bekommt, reist nach New York.

Mit dem „Conrad Dietrich Magirus Preis“ soll das besondere Engagement der Feuerwehren ins Licht der Öffentlichkeit gerückt werden. Dazu gehören besondere Einsätze aber auch vorbildhaftes soziales Engagement. Magirus erinnert mit dem Namen des Preises nicht nur an ihren Firmengründer sondern auch an einen Pionier der Feuerwehrtechnik und des Löschwesens, der vor 150 Jahren die Gründung vieler Freiwilliger Feuerwehren initiiert hat.

Schriftführer Klaus Fischer hatte zwei ausführliche Einsatzberichte verfasst und fristgerecht eingereicht. Wichtig waren dabei die Darstellung der Einsatztaktik, des Ablaufes und des Erfolges als Teamleistung der Kameraden. Als erstes sichtete eine Jury aus hochrangigen Feuerwehrführungskräften, einem Fachjournalisten und Marketingexperten von Magirus alle Einsendungen. 10 blieben übrig. Wir haben es in die Endrunde geschafft! Dabei ist unser Einsatz vom 15. Mai mit der glücklichen und dramatischen Menschenrettung beim Großbrand im Altenheim.

Die Jury urteilte über den Ottobrunner Einsatz: „Lehrbuchmäßiges Vorgehen bei einem Einsatz mit sehr vielen betroffenen Personen, bei dem der Schaden auf ein Minimum reduziert werden konnte.“

Nicht ins Finale kam unser Bericht über die Katastrophenhilfe in unserer Partnergemeinde Mandelieu-La Napoule.

Jetzt gilt es, soviele online-Votingstimmen zu sammeln, wie nur irgend möglich

Danke für Ihre Stimme ! Am 22. Januar 2016 erfahren wir das Ergebnis.

Copyright: Magirus

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Der ganze Beitrag – Lesen Sie die dramatische Rettungsaktion aus der Sicht des Angriffstruppführers.

Zur Vereinheitlichung der Darstellung aller 10 Finalisten musste der Text auf der Homepage www.feuerwehrwelt.de sehr stark gekürzt werden. Hier der vollständige Beitrag:

Bewerbung als „Feuerwehrteam des Jahres 2015“

Feuerwehr: Ottobrunn (Landkreis München)

Einsatzdatum: Freitag 15. Mai 2015

Einsatzzeit: 21.07 – 00.47 Uhr

Einsatzort: Ottobrunn, Ottostraße, Altenwohnanlage


Erfolgreiche Rettung aus dichtem Rauch bei Altenheimbrand

 Die gute Zusammenarbeit aller Rettungskräfte bei einem Großbrand in einer Altenwohnanlage in Ottobrunn am Abend des 15. Mai 2015 führte zu einer schnellen Rettung einer großen Anzahl gefährdeter Bewohner. Nachdem der Feuermelder der Altenwohnanlage an der Ottostraße in der Feuerwehr-Einsatzzentrale im Landratsamt München (FEZ) eingelaufen war, alarmierte der Disponent um 21.07 Uhr entsprechend der dem Objekt hinterlegten Alarmplanung die Feuerwehren Ottobrunn, Neubiberg und Unterhaching mit dem Stichwort „Feuermelder“.

 Exkurs: Das Objekt

Die 1970 erbaute Altenwohnanlage in Ottobrunn (Landkreis München) bietet in mehreren miteinander verbundenen Gebäudeabschnitten über 170 Wohnungen. Hinzu kommt in einem Abschnitt der weitläufigen Anlage eine Pflegestation mit ca. 75 Bewohnern auf 3 Stockwerken. Die Gebäude sind in einer, einem Vierseithof ähnlichen Form angeordnet. Die Gebäude sind 4 bzw. 5 Stockwerke hoch. Der Haupteingang mit den Sozialräumen, Restaurant, Küche, Versammlungsraum und Verwaltung liegt im Norden an der Ottostraße.

Das Brandobjekt im östlichen Flügel, ein in Nord-Süd-Ausrichtung verlaufender Gebäudeabschnitt, ist beidseitig über Feuerwehranfahrten anleiterbar. Entlang der Ottostraße erstreckt sich die Gebäudefront auf ca. 80 Metern. Die Tiefe des Grundstückes und damit der Bebauung beträgt ca. 120 Meter.

 Einsatzplanung               

Die Ottostraße ist eine der Hauptstraßen der Gemeinde. An dieser liegt in 400 Meter Entfernung vom Altenheim das Feuerwehrgerätehaus. Darin befindet sich ein Stützpunkt des gemeinsamen Notarztdienstes von Stadt und Landkreis München.

Das Objekt verfügte zum Brandzeitpunkt über eine Feuermeldeanlage, bei der die Handmelder aktiv einzuschlagen waren. Die Installation einer automatisch detektierenden Brandmeldeanlage mit Rauchmeldern befand sich zum Zeitpunkt des Brandes erst im Aufbau und war daher nicht funktionsfähig.

Die Ausrückeordnung legt fest, dass das erste Löschfahrzeug den Haupteingang anfährt, um dort in der Brandmeldezentrale den Auslöseort der BMA zu ermitteln. Alle weiteren Fahrzeuge halten auf halber Strecke in einem vordefinierten Bereitstellungsraum, da sie von dort in eine Nebenstraße abbiegend, den Innenhof und die Feuerwehranfahrtszonen erreichen können.

Die beiden diensthabenden First Responder der Ottobrunner Feuerwehr fahren das Objekt direkt mit ihren Einsatzfahrzeugen an, da bei einer Brandmeldung mit verletzten Personen (Bewohner sowie Beschäftigte) zu rechnen ist.

Die Alarmplanung sieht aus der Erfahrung früherer Brandeinsätze in diesem Objekt die sofortige Alarmierung der Nachbarwehren Neubiberg (3,5 km Anfahrtsweg) und Unterhaching (5,5 km Anfahrtsweg) vor, da beide – wie auch die FF Ottobrunn – über Hubrettungsgeräte verfügen.

 Erste Feststellungen

Kommandant Eduard Klas traf bereits nach 4 Minuten um 21.11 Uhr mit dem First Responder-Fahrzeug am Einsatzort ein und erkannte eine starke Rauchentwicklung über dem nordöstlichen Gebäudeteil. Pfleger liefen ihm laut rufend entgegen, dass eine große Anzahl an Bewohnern um Hilfe rufe und im 3. Stock im Rauch eingeschlossen sei. Die sofortige Rückmeldung von Klas bei der FEZ führte zur Erhöhung der Alarmstufe auf „Brand B5“, die Auslösung der Sirene in Ottobrunn sowie einer umfangreichen Alarmierung von Kreisbrandinspektion, ABC-Zug, Rettungsdienst und Polizei. Etwas später wurde die Taufkirchner Feuerwehr zum Ottobrunner Gerätehaus in Marsch gesetzt, um die Einsatzbereitschaft in der Region abzusichern und als weiterer Atemschutz-Notfalltrupp zur Verfügung zu stehen. Bei der Erkundung im Gebäude traf Kommandant Klas im Treppenhaus zwischen dem 2. und 3. Obergeschoß auf den Bewohner der brennenden 3-Zimmer-Wohnung. Von ihm erfuhr er, dass seine schwer erkrankte, im Rollstuhl sitzende Frau noch im Zimmer sei. Es war zu erkennen, dass der 30 Meter lange Gebäude- und Brandabschnitt im 3. Obergeschosses komplett verraucht war sowie sich der Flur des 2. OG bereits mit Rauch füllt. Je Flur befanden sich 14 Wohnungen, bei denen von je ein bis zwei Bewohnern auszugehen war sowie einer unbekannten Anzahl an Besuchern. Der südlich angrenzende Gebäudeabschnitt war Dank geschlossener Brandschutztüren rauchfrei.

 Einsatzauftrag: Menschenrettung

Der erste aus 3 Kameraden bestehende Atemschutztrupp des LF 20 erhielt daher den Einsatzauftrag zur Menschenrettung. Hauptfeuerwehrmann Sebastian A., Truppführer des 1. Atemschutztrupps des LF 20, schildert seine Erlebnisse bei der Rettung:

„Bei der Einsatzmeldung ‚Feuermelder im Altenheim‘ war meine innere Anspannung schon höher als bei normalen Einsätzen, ich hatte aber noch die Hoffnung, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Die Anspannung stieg dann nochmal, als über Funk die Rückmeldung eines bestätigten Brands kam. Der Einsatzbefehl lautete ‚sofortige Menschenrettung‘. Zum Eigenschutz nahmen wir einen HiPress-Feuerlöscher mit. Wegen der Weitläufigkeit der Anlage war ein längerer Weg bis zum Treppenhaus zurückzulegen. Im 2. Stock, ein Stockwerk unter der Brandetage, stießen wir auf Pfleger sowie einen älteren Herren, der uns panisch anbrüllte, dass seine Frau noch da oben im 3. Stock sei. Im Treppenhaus haben wir die Preßluftatmer angeschlossen und sind dann in das 3. Obergeschoss vorgerückt. Eine gläserne Türe am Anfang eines langen Flurs war geschlossen. Ein Temperaturcheck ergab, dass die Türe warm aber nicht heiß war. Hinter der Türe war der Flur komplett verraucht und die Sicht null. Meine Truppmänner erkannte ich nur an ihren eingeschalteten Taschenlampen, obwohl sie weniger als einen Meter neben mir waren. Ein immer wieder wiederholter Temperaturcheck mit der Wärmebildkamera zeigte, dass die Decke zwar warm war, aber keine heißen Brandgase festzustellen waren. Weit hinten im Gang war auf der rechten Seite auf dem Monitor eine sehr starke Wärmeentwicklung sichtbar – die Brandwohnung. Die Wohnungstüren auf der linken und rechten Seite des Gangs waren geschlossen und so rückten wir im Gang weiter vor in Richtung Brandherd. Nach gefühlt der Hälfte des Ganges sahen wir auf dem Monitor der Wärmebildkamera einen Gegenstand. Dieser entpuppte sich als Rollstuhl mit der vermissten Frau. Wir hasteten hin, packten die leblose Frau mit Ihrem Rollstuhl und zogen sie so schnell wie nur möglich den Gang zurück in Richtung Treppenhaus. Über die Treppe trugen wir sie in ihrem Rollstuhl nach unten und übergaben sie im 2. Stockwerk. Inzwischen waren die beiden anderen Atemschutztrupps des LF 20 eingetroffen. Zu siebt gingen wir als Team nochmals in den verrauchten Flur vor. Meine Befürchtung war, es könnten noch weitere Bewohner im Rauch zusammengebrochen im Flur liegen. Zum Glück fanden wir niemanden mehr.“

In der Rückschau ist Sebastian A. ein Punkt sehr wichtig: „Die Atemschutzübungen mit Personenrettungen sind extrem wichtig! Sie gaben uns die Sicherheit, das Richtige schnell und unter extremer Anspannung zu tun.“

Nachdem der Notarzt der Frau das im Ottobrunner Gerätehaus gelagerte Cyano-Kit, ein Medikament gegen die Folgen schwerer Rauchgasintoxikationen, verabreicht hatte, kam die Schwerverletzte in ein Münchner Krankenhaus. Dank der schnellen Rettung und der unverzüglichen intensivmedizinischen Versorgung überlebte die Frau.

 Gliederung der Einsatzstelle

Während diese Rettung lief, gliederte Klas die Einsatzstelle in vier Abschnitte:

  1. Abschnitt: Menschenrettung und Brandbekämpfung von der Ottostraße und vom Innenhof unter Leitung der beiden Kommandanten
  2. Abschnitt: Menschenrettung und Brandbekämpfung an der Ostseite entlang eine Feuerwehranfahrtszone unter Leitung eines Kreisbrandinspektors
  3. Abschnitt: Atemschutzsammelstelle und Nachschub unter Leitung eines Ottobrunner Zugführers
  4. Abschnitt: Verletztensammelstelle und Behandlungsplatz unter Leitung eines Kreisbrandmeisters

Die Neubiberger Feuerwehr wurde mit ihrer Teleskopmastbühne im Abschnitt 2 tätig. Die Unterhachinger Feuerwehr meldete sich mit allen Atemschutzkräften im Abschnitt 3 und wurde dann situativ zur Brandbekämpfung und Menschenrettung abgerufen. Die Ottobrunner Feuerwehr nahm vom Haupteingang aus mit LF 20 und LF 16/12 die Menschenrettung und Brandbekämpfung auf. Im Innenhof liefen diese Aufgaben über die DLK 23-12 sowie das HLF 20/16 mit Unterstützung des TLF 24/50. Für die Brandbekämpfung speiste das HLF 20/16 in die Steigleitung ein. Das TLF 24/50 stellte dabei die Wasserversorgung sicher bis die B-Leitung zum nächsten Hydranten aufgebaut war.

Umfangreiche Menschenrettungen

Die Ottobrunner Drehleiter positionierte sich im Innenhof an der Gebäudefront des Brandobjektes. Ihre Besatzung leiterte an den Balkons des 2. und 3. Obergeschoß an und nahm Kontakt zu den Bewohnern auf. Über die Drehleiter wurden etwa 6 Personen gerettet und von Kräften der Polizei und des Rettungsdienstes zur Verletztensammelstelle gebracht. Die Besatzung der Drehleiter konnte nach Abklingen der Akutphase der Rettungen nicht mehr zweifelsfrei die Zahl der über den Korb geretteten Personen nachvollziehen. Ihre Angaben schwankten zwischen 6 und 8.

Insbesondere im 2. Obergeschoß stieß die Drehleiter-Besatzung auf eine ungewohnte Reaktion der Bewohner, die wohl deren fortgeschrittenem Alter zuzuschreiben ist: Die ersten Einsatzkräfte hatten im zunehmend verrauchten Flur die Bewohner aufgefordert, in die rauchfreien Wohnungen zurückzukehren und dort zu bleiben. Als nun die Drehleiter am Balkon anleiterte, um Kontakt aufzunehmen, das Befinden zu erfragen und Rettungen vorzunehmen, verweigerten viele Bewohner den Kontakt oder gar die Rettung mit dem Hinweis, dass die Feuerwehr sie angewiesen hatte, in der Wohnung zu bleiben.

Zu einem späteren Zeitpunkt räumte man die Wohnungen im 1. Sowie im durch Belüftungsmaßnahmen inzwischen rauchfreien 2. Stockwerk. Die Begleitung der in der Mobilität oftmals eingeschränkten Bewohner stellte sich als sehr personal- und zeitaufwändig heraus. Die von diesem Personenkreis üblicherweise genutzten Fahrstühle waren außer Betrieb genommen worden. Das Treppensteigen sind sie nicht mehr gewohnt. Mit Gehstock, Rollator oder Rollstuhl sind Treppen schlecht nutzbar. Insbesondere wenn diese auch als Angriffsweg der Feuerwehr genutzt werden und dort Schläuche und die Energieversorgungsleitungen für Hochleistungslüfter und Ausleuchtung verlegt sind.

Die Zahl der Personen, die auf allen drei Stockwerken aus ihren Wohnungen herausgeholt und zur Verletztensammelstelle begleitet wurde, ist nicht mehr ermittelbar. Sie liegt wohl zwischen 50 und 70. Verletzt wurden 17 Bewohner und Pflegekräfte: eine schwer, 4 mittelschwer und 12 leicht. In der Mehrzahl handelte es sich um Rauchvergiftungen.

Wie oft geübt, liefen die verschiedenen Maßnahmen parallel: Brandbekämpfung in der 3-Zimmer-Wohnung, Lüftungsmaßnahmen mit mehreren Hochdrucklüftern, um das Treppenhaus und die Flure im 2. und 3. Stock rauchfrei zu bekommen sowie das mehrfache Absuchen aller Wohnungen im Brandgeschoß.

Einsatzstellenlogistik

Auf den Parkplatzflächen und in den Seitenstraßen vor dem Altenheim bauten sich die Einsatzleitungen von Feuerwehr, ABC-Zug und Rettungsdienst auf. Es wurde ein Schnelleinsatzzelt aufgestellt. Der gemeinsame Abrollbehälter-Atemschutz der Wechselader-Verbundfeuerwehren Ottobrunn, Taufkirchen und Unterhaching ging zum Nachschub mit Geräten in Dienst. Schnelleinsatzgruppen des Rettungsdienstes und personalstarke Polizeieinheiten stellten ihre Fahrzeuge auf der Ottostraße sowie auf dem Hof des Gerätehauses auf. Die Polizei sperrte bis etwa Mitternacht die Ottostraße auf einem ca. 900 Metern langen Abschnitt für die Einsatzmaßnahmen.

 Schadensbilanz

Das obere Stockwerk war durch den Brand und den Rauchniederschlag im Flur und in den Wohnungen vorerst unbewohnbar geworden. Die Heimleitung brachte die Bewohner an anderen Stellen im Haus unter.

Die Ermittlung der Brandursache haben die Brandfahnder der Polizei aufgenommen. Man vermutet die Ausbruchsstelle des Feuers im Bereich der Küche der 3-Zimmer-Wohnung.

 Nacharbeiten

Die Angabe „Einsatzende 00:47 Uhr“ bedeutete nicht das Ende der Arbeiten für die 65 Einsatzkräfte. Sie bestückten die Fahrzeuge wieder mit Schläuchen und tauschten die Atemluftflaschen an den Atemschutzgeräten. Denn die Feuerwehr muss sofort wieder einsatzbereit sein. In der Nacht wurden der Einsatzbericht geschrieben, eine Kurzmeldung für die Homepage verfasst, die Fahrzeuge und Aggregate betankt und es ergaben sich viele Gespräche, um sich über das Erlebte auszutauschen, Lob auszusprechen und erkannte Fehler zu diskutieren. Am Samstag und Sonntag ging die Arbeit in den Fachwerkstätten weiter mit dem Zusammenlegen des Schnelleinsatzzeltes, dem Waschen der 500 Meter B- und 300 Meter C-Schläuche sowie der Wartung der 26 eingesetzten Atemschutzgeräte.

 Vor- und Nachspiel

Ironie des Schicksals: Nur 11 Stunden vor Brandausbruch saß Kommandant Klas mit der Heimleitung in einer Besprechung. Dort plante man eine große Einsatzübung in diesem Objekt.

In den Jahren 1989 und 2009 war es dort bereits zu massiven Wohnungsbränden gekommen. Auch in diesen beiden Fällen konnte die Feuerwehr eine größere Anzahl von akut gefährdeten Personen aus dichtem Rauch retten. Alarmierungsfolge, Ausrückeordnung und Einsatztaktik sind Ergebnis der Erfahrungen aus diesen Bränden.

Die Serie an Bränden in dieser Altenwohnanlage reißt nicht ab:

  • 05.2015: leichte Rauchentwicklung mit Menschenrettung nach Kleinbrand in einer Küchenzeile
  • 06.2015: Schmorbrand nach Blitzschlag in der Elektroinstallation
  • 09.2015: Selbstentzündung von Baumaterial (Leinöl) in einer im Umbau befindlichen unbewohnten Wohnung

Verwendetes Equipment

Im Einsatz standen 158 Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehren und des ABC-Zuges München-Land, davon 65 der Ottobrunner Feuerwehr. Hinzu kamen ca. 70 Rettungsdienstkräfte und 50 Polizisten. Ausgerückt waren alle 14 Fahrzeuge der Wehr.

Wichtigstes verwendete Material (nur FF Ottobrunn):

  • Drehleiter
  • 4 C-Rohre
  • 26 Atemschutzgeräte
  • 4 Wärmebildkameras
  • 3 Lichtmaste
  • 4 Hochleistungslüfter
  • 1 Schnelleinsatzzelt
  • 2 First-Responder-Ausrüstungen